Hendrik Frerking, geboren am 05.10.1990 in Neustadt am Rübenberge, studiert aktuell Mathematik und Kunst auf Lehramt an der Universität in Bremen. Schon immer faszinierten ihn Geschichten der Phantastik, weshalb er mit 19 Jahren beschloss, eigene Romanideen aufs virtuelle Papier zu bringen.

 



Ich und das Schreiben

 

Wie kam es dazu?

Tatsächlich habe ich meine Leidenschaft für das Geschichtenschreiben erst relativ spät entdeckt. Schreiben war durch die Schule und das Fach Deutsch bei mir immer sehr negativ besetzt, weil ich es als langweilige und vor allem stumpfsinnige Arbeit empfunden habe - danke, werte Inhaltsangaben und Erörterungsaufsätze!

Bücher und Geschichten habe ich hingegen sehr gerne gelesen, ja regelrecht verschlungen. Ich las alles, was den Weg in meine Hände fand und das war hauptsächlich Fantasy. Ich verbrachte viele schöne Stunden in Haven City mit dem Erdvolk und dem Verbrechergenie Artemis Fowl, entdeckte die Zauberei zusammen mit Harry Potter und fand die doch skurille Realität unserer Gesellschaft bei meinen Reisen zu Sir Terrys ferner Scheibenwelt. Wenn ich kein Buch in der Hand hielt, fing ich selber an zu träumen, erschuf in meinem Kopf eigene Welten und eigene Charaktere und ließ sie Abenteuer erleben. Diese niederzuschreiben, kam mir jedoch nie in den Sinn. Ich dachte, es müsste langweilig sein, da ich selbst die Geschichte bereits kannte, es wäre bestimmt keine Spannung mit dem Schreiben eines Buches verbunden, anders als mit dem Lesen. Und außerdem war schreiben ja sowieso anstrengend und machte keinen Spaß.

Dennoch nahm ich, ermutigt durch eine gute Abschlussarbeit im Fach Deutsch dank einer kreativen Aufgabe, nach meinem Abitur den Stift erstmals ohne Zwang in die Hand und begann, meine erste Geschichte aufzuschreiben; die Geschichte, die später der Omikron-Zyklus werden sollte. Und dabei bemerkte ich, dass mir das Schreiben entgegen meiner Annahme sehr viel Spaß machte - viel mehr Spaß als das Schreiben in der Schule! Es waren zwei völlig unterschiedliche Welten!

Während ich Szenen aufschrieb, entsanden so viele Ideen wie sich die Geschichte und die Charaktere entwickeln könnten, Möglichkeiten, die ich bei der Planung gar nicht bedacht habe, die mich selber überraschten - und das waren die wirklich tollen Momente.

 

Seit dieser Erfahrung schreibe ich Geschichten - und ich habe nicht vor, je wieder damit aufzuhören. Es macht so viel Spaß und wenn ich auch nur ein paar Lesern wiedergeben kann, was ich damals von Menschen wie Sir Terry Pratchett, Eoin Colfer, Cornelia Funke, Roald Dahl oder Joanne K. Rowling erhalten habe, dann hat es sich bereits gelohnt.

 

So viel zu mir und dem Schreiben :)

 

Hendrik Frerking

 


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