Superior

 

Genre: Science-Fiction, Dytopie, Action

Rating: ab 14

Erzählperspektive: Ich-Perspektive

Erzählzeit: Gegenwart

Thematik: Survivalgame, Superkräfte, Dystopia, Künstliche Lebensformen

 

 

Handlung: Erinnerungslos erwacht Freya in einer heruntergekommenen und verlassenen Forschungsstation tief unter der Erdoberfläche. Medikamente, eine Waffe und ein paar Drogen mit aufputschender Wirkung, aber verheerenden Nebeneffekten, sind alles, was man ihr hinterlassen hat. Zudem eine Videonachricht mit dem Versprechen, sie zurück ans Tageslicht zu holen.

Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und einem Weg nach draußen, gerät sie schon bald zwischen die Fronten eines uralten Krieges, der lange noch nicht ausgefochten wurde. Ihr Erwachen ist nur der Startschuss zu einem höheren Plan, in dem sie selbst ungewollt die zentrale Rolle einnehmen muss, wenn sie sich selbst und die anderen Teilnehmer des Superior-Projekts retten will.




Die Charaktere

Freya

Sie ist die Protagonistin aus deren Sicht die gesamte Geschichte geschrieben ist. Auf der Suche nach ihren Erinnerungen sowie einen Weg ans Tageslicht ist ihr Sarkasmus ihr treuester Begleiter. Allein, zurückgelassen und ohne Wissen über die Vergangenheit lernt sie schnell, sich erbarmungslos zur Wehr zu setzen. Freya ist eine Kämpfernatur und als solche lässt sie sich nicht so leicht entmutigen. Sie ist fest entschlossen zu überleben - egal um welchen Preis.



Liam

Anders als Freya überlebte der knapp 18-jährige Liam durch die Kunst, sich seinen Feinden zu entziehen. Er kennt Wege, die anderen verborgen bleiben und erweist sich als Genie im Finden von Verstecken. Nur der Glaube an einen höheren Plan und der Wunsch nach Freiheit und Gesellschaft gibt Liam noch die Kraft, am Leben festzuhalten.



Thor

Der auf den eigenwilligen Namen "Thor" hörende Meisterschütze ist eine wahre Frohnatur. Trotz aller Umstände bleibt er optimistisch und hat stets einen Scherz auf den Lippen. Doch was ihm an Ernsthaftigkeit fehlt, macht er allemal durch Einfühlungsvermögen und Hilsbereitschaft wieder wett.

Im Gegensatz zu Freya interessiert ihn die Vergangenheit wenig - besonders seine eigene.



Sam

Ein grantiger alter Cyborg, der vermutlich mit Essig anstelle von Muttermilch aufwuchs. Von allen scheint er den meisten Durchblick und das meiste Wissen zu besitzen - jedoch gibt er sich wenig kommunikativ. In ihm steckt keine Hoffnung und mit seinem Leben hat er längst abgeschlossen. Welche Rolle er im Superiorprojekt zu spielen hat bleibt auch für ihn lange im Unklaren.



One

Freyas direkter Gegenspieler. Er setzt alles daran, sie zu fangen und jagd sie gnadenlos durch den heruntergekommenen Untergrund. Seine Motive sowie seine Identität bleiben für Freya jedoch lange Zeit Spekulation.



Hintergrund und Entstehungsgeschichte des Buches:

 

Superior begann tatsächlich zuerst als ein sehr unstrukturiertes Nebenprojekt - eine Schreibübung, wenn man so will. Ich habe bei Omikron gemerkt, dass ich mich besonders wohl im Schreiben von Dialogen fühle und auch immer wieder in Dialogszenen hängen bleibe. Also startete ich dieses Projekt, um gezielt das Beschreiben von Umgebungen und den inneren Monolog eines Protagonisten zu üben, indem ich ein Setting schuf, in dem Dialogszenen vorerst keinen Platz finden konnten. Gleichzeitig wagte ich mich an die Ich-Perspektive sowie an das Erzählen in der Gegenwart - vollkommenes Neuland. Ich wollte einfach aus meiner Komfortzone heraustreten und mich bewusst mit meinen "Schwächen" auseinandersetzen, um meinen Schreibstil weiter zu verbessern und neue Erfahrungen zu machen.

 

Einen großartigen Plot hatte ich zu Beginn nicht. Protagonist erwacht allein und erinnerungslos in einer heruntergekommenden Forschungsstation und irrt anschließend durch ein Labyrinth von verlassenen Gängen. Als Unterstützung gibt es ein paar rätselhafte Hinweise und ein paar Superdrogen. Mehr hatte ich wirklich nicht, das war mein Plan. Ein ziemlich gängiger Anfang für einen Roman.

 

Aber wie ich es nur allzu oft beim Kreativsein erfahre, entwickelte sich das Projekt, je weiter ich Freya durch die Welt von Superior hetzte. Plötzlich kamen mir Ideen für neue Charaktere, für neue, abgefahrene Szenarien und Gefahren, denen ich Freya aussetzen wollte und die Geschichte gewann an Komplexität. Irgendwann merkte ich, dass ich schon lange nicht mehr an einer Übung, sondern an einem richtigen Projekt sitze und aus der Geschichte einen Roman machen wollte. Also musste der Plot ausgebaut werden, es musste eine Hintergrundgeschichte her, die allem einen Sinn gab. Dies war der Punkt, an dem das verhasste KreaTief einsetzte.

 

Lange Zeit lag das Projekt still, bis mir irgendwann aus heiterem Himmel die rettende Idee kam. Und plötzlich passte einfach alles. Ich hatte die Hintergrundgeschichte, ich hatte das Ende, ich wusste, wie ich da hin wollte, ich brauchte es nur noch schreiben. Und so wurde Superior zu dem, was es heute ist: Meine zweite, vollendete Science-Fiction Story.

 

 

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